Daten und Fakten
Finnland liegt im Norden Europas, ist Mitglied der Europäischen Union und grenzt an Russland, Schweden, Norwegen sowie an die Nebenmeere der Ostsee - den „Finnischen Meerbusen“ im Süden und im Westen an den „Bottnischen Meerbusen“.

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Das waldreichste Land des Kontinents mit dem kaltgemäßigten Klima ist mit einer Fläche von 338.144,53 qkm fast genauso groß wie Deutschland. Jedoch leben nur 5,3 Millionen Einwohner in Finnland, 16-mal weniger als in Deutschland. 86% des Landes sind bewaldet.
Im Süden und Westen grenzen die Meere das Land ab, im Osten hingegen ist es Finnlands längste Staatsgrenze mit 1.269 km zu Russland, im Norden 716 km an Norwegen und nordwestlich verläuft eine 536 km lange Grenze aus den Flüssen Muonionjoki, Tornionjoki und Könkämäeno zu Schweden.
Die Meere vor Finnlands Küsten sind weniger salzhaltig als die anderen Weltmeere, das liegt an der geringen Verdunstung und dem stetigen Süßwasserzufluss der unzähligen Flüsse und Seen. Bis auf den äußersten Nordosten, welcher dem Polarmeer zugewendet ist, fließen alle Wasserwege aus dem Inneren des Landes den Nebenmeeren der Ostsee zu. Die Salzhaltigkeit liegt bei weniger als 0,3%. Dies hat zur Folge, dass sich im Norden des Bottnischen Meerbusens Süßwasserfische tummeln.
Die Küsten Finnlands sind auffällig reich an Schären - kleine Inseln die während der Eiszeiten entstanden.
