Nordlicht und Sommersonnenwende

Nordlicht © iStockphoto.com/marcokopp
Wenn sich im Winter der nächtliche Himmel über Finnland in ein grün leuchtendes Licht verwandelt (genannt Nordlicht oder Polarlicht), dann wird klar: das sind außergewöhnliche Eindrücke die man in Finnland erleben kann. Die Polarnächte („Kaamos“) sind angebrochen - die sonnenlosen, eisigen Wintertage stehen bevor.
Der Legende nach tanzen tote Seelen im Nordlicht und weisen den Lebenden den Weg. Je nördlicher man kommt umso häufiger ist dieses Naturschauspiel zu beobachten.
Mitternachtssonne - „weiße Nächte“
Im Sommer hingegen ist es genau umgekehrt. Die Tage haben weder Anfang noch Ende. Es dominiert die Mitternachtssonne und lässt das Nordlicht verblassen. Die Nächte, besonders in Lappland, sind dann fast 2 Monate durchgängig hell und das Nordlicht dadurch nicht mehr sichtbar. Diese Zeit nennt man Sommersonnenwende, oder auch „weiße Nächte“. Während dessen steht die Sonne sehr tief und hüllt die Landschaften in zauberhafte Licht- und Farbreflexe. Diese faszinierenden Ereignisse spielen sich nördlich des Polarkreises ab.
Helsinki liegt auf dem selben Breitengrad wie der Südteil von Alaska und Grönland. Der Polarkreis ist somit ein markanter Punkt, an dem im Sommer die Sonne nicht untergeht und im Winter nicht aufgeht.
